In die Reihe der segensreichen Gottesdienste – Gottesdienst für Geistliche mit dem Stammapostel, Besuch des Stammapostels und der Bezirksapostel in den umliegenden Gemeinden – reihte sich am Mittwoch, den 15. Oktober 2025 für die Karlsruher Gemeinden West und Knielingen ein weiterer besonderer Gottesdienst ein. Bezirksvorsteher Lothar Heim führte die beiden Gemeinden an diesem Abend zu einer neuen erweiterten Gemeinde zusammen.
Mitgebracht hatte Bezirksvorsteher Heim für diesen Gottesdienst das vom Stammapostelhelfer Helge Mutschler am vorherigen Samstag verwendete Bibelwort aus Matthäus 5,37: „Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein.“
Segen für die neue erweiterte Gemeinde
Es sei der offizielle Startpunkt einer neuen Gemeinde, erklärte der Bezirksvorsteher, die aus den zwei alten Gemeinden West und Knielingen entstehe. Wenn etwas Neues entstehe, habe dies immer eine Aussicht, eine Perspektive und eine Zukunft.
Der Bezirksvorsteher erinnerte auch an den vergangenen Gottesdienst, in dem Bezirksapostel Rüdiger Krause die Kirche Karlsruhe West besucht hatte und unter anderem auch für die neue erweiterte Gemeinde gebetet hatte.
Reichtum
Bezirksvorsteher Lothar Heim hatte der neuen Gemeinde auch einen Segensspruch mitgebracht: „Der Herr wird gebieten dem Segen, dass er mit dir sei in deinen Scheunen und in allem, was du unternimmst, und wird dich segnen in dem Land, das dir der Herr, dein Gott, gibt“ (5 Mose 28,8). Auch wenn hier die Scheune genannt sei, müsse keine Scheune gebaut werden, um zusammenzukommen. Eine Scheune sei dazu da gewesen, um Reichtum aufzubewahren. Ins Haus Gottes bringe die neue Gemeinde auch Reichtum mit. Und wenn eine erweiterte Gemeinde entstehe, könne auch der Reichtum sich erweitern.
Dieser Reichtum bestehe aus dem gemeinsamen Glauben an Gott, die Liebe zu Jesus Christus, die vermehrt werde, die nun größer werdende Hoffnung auf seine Wiederkunft und das Gebet füreinander, durch das die Gemeinde in den nächsten Wochen zusammenwachsen werde. Wenn jeder seinen Reichtum einbringe, dann könne Gottes Segen die Gaben vermehren.
Der Bezirksvorsteher wünschte der erweiterten Gemeinde erweiterte Freude, viel Segen Gottes und viel Verständnis füreinander.
Ja von Gott
Evangelist Thorsten Huber, künftiger Vorsteher der neuen erweiterten Gemeinde, wurde auch um einen Predigtbeitrag gebeten.
Zuallererst bedankte er sich dafür, dass er sich in der Gemeinde willkommen fühlen darf. In seinem Predigtbeitrag führte er weiter aus, dass Jesus zu jedem Einzelnen Ja gesagt habe. Er sage Ja zu einem jeden Einzelnen, egal, wie er oder sie ist, weil er die Nächstenliebe lebe.
In der erweiterten Gemeinde erweiterte sich auch der Kreis der Geistlichen. Neben der Ordination für ein Amt erhält der Geistliche auch einen Auftrag für die Gemeinde. Die Geistlichen aus Knielingen wurden vom Bezirksvorsteher im Auftrag des Apostels beauftragt, als Segen für die neue Gemeinde zu wirken.
Willkommen heißen
Am Sonntag darauf, den 19. Oktober 2025, hielt Gemeindeevangelist Thomas Herlan den ersten Gottesdienst der neuen erweiterten Gemeinde. Zu diesem wurden die Glaubensgeschwister mit einer Rose begrüßt, die auf jedem Platz lag.
Grundlage für den Gottesdienst war Psalm 36, Vers 8-10: „wie köstlich ist deine Güte, Gott, dass Menschenkinder unter dem Schatten deiner Flügel Zuflucht haben! Sie werden satt von den reichen Gütern deines Hauses, und du tränkst sie mit Wonne wie mit einem Strom. Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in seinem Lichte sehen wir das Licht.“
Der Gemeindeevangelist gab den Glaubensgeschwistern das Bild von dem Schutz der Flügel mit. Darunter könne es kuschelig eng zugehen. Aber das sei nicht unangenehm, wenn man die Liebe des Nächsten und Gott spüren dürfe.
Nach dem Gottesdienst wurden die Geistlichen beider Gemeinden und die Gemeindehelfer vorgestellt. Dann traf man sich in den unteren Räumlichkeiten, um mit einem Glas Sekt anzustoßen, gemeinsam Kuchen zu essen und sich besser kennenzulernen.